In eigener Sache: Die Saxum Stiftung wird geboren.

Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Umwelt und Natur, Toleranz und gegenseitiger Respekt, seelische und körperliche Gesundheit der Menschen

Die Menschen, die sich derzeit im Gründungsprozess der Saxum Stiftung engagieren, erleben eine spannende und arbeitsintensive Zeit. Denn wo auch immer eine gemeinnützige Stiftung das Licht der Welt erblickt, sind umfangreiche organisatorische und verwaltungsrechtliche Herausforderungen zu meistern, wie die Wehen einer Geburt. Schließlich überwiegt aber doch das Glücksgefühl. Uns trennen heute nur noch wenige Wochen, vielleicht Tage von der Anerkennung und Eintragung der gemeinnützigen Saxum Stiftung.

Die Saxum Stiftung hat ihren Sitz in Berlin, weil sie sich zukünftig auch bundesweit engagieren möchte – doch ihr wichtigster Wirkungsort soll zunächst Chemnitz sein, die Heimat von Saxum. Hier wurde in der historischen Holzkirche auf dem Kaßberg ein wunderbarer, inspirierender Wirkungsraum gefunden und zu einer „Bühne des Lebens“ umgestaltet. Um diesen, für Chemnitz bedeutenden, historischen Ort wieder zum Leben zu erwecken, beteiligt sich die Saxum Stiftung am neu gegründeten Betreiber-Unternehmen, der Holzkirche Chemnitz GmbH.
So ermöglicht die Saxum Stiftung die Durchführung ganz besonderer Veranstaltungen, die jenseits der kommerziellen Interessen großer Event-Betriebe so nicht möglich wären.

Podiumsgespräche, wissenschaftliche Vorträge, Konzerte – die Saxum Stiftung fördert, was den sozio-kulturellen Diskurs um eine Erneuerung unserer Gesellschaft befeuert. Einzige Voraussetzung: Die Veranstaltungen müssen sich lohnen – nicht wirtschaftlich, aber menschlich! Sie sollen Sinn stiften.

Denn wie wir täglich den Medien entnehmen, steht unsere Gemeinschaft als Menschen – im Globalen wie auch im Regionalen, in unserer Heimat Chemnitz – vor großen Herausforderungen. Umwelt und Natur, Toleranz und gegenseitiger Respekt, seelische und körperliche Gesundheit der Menschen, Wirtschaft – in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind Veränderungen im Denken und Handeln nötig und bereits im Gange.

In der Ahornstraße 47 am Fuße des Kaßbergs, wo seit den Nachkriegsjahren die Holzkirche steht, begegnet die Chemnitzer Stadtgesellschaft außergewöhnlichen Menschen die alle eines gemeinsam haben: Sie sind Denker oder Macher, die mit ihren außergewöhnlichen Talenten, Standpunkten und Erkenntnissen eine kreative und konstruktive Debatte um Zukunft und Erneuerung befeuern. Und zwar unabhängig davon, ob diese Menschen mit ihrer Botschaft bereits im Fokus der Öffentlichkeit stehen oder nicht. Denn auch die non-konformen Meinungen unbeirrbarer Querdenker müssen in dieser Zeit eine echte Chance haben, wahrgenommen zu werden. Fortschritt war – auch in der jüngeren Geschichte – selten das Ergebnis einer Mehrheitsmeinung. Vergessen wir nie: Auch große Geister wie Galileo Galilei oder Albert Einstein vertraten zu ihrer Zeit nicht gerade das mehrheitlich anerkannte Weltbild.

Die Saxum Stiftung strebt einen intensiven Gedankenaustausch an. Deshalb freuen wir uns jetzt und in Zukunft über Anregungen oder Rückmeldungen zu unserer Arbeit. Schreiben Sie uns gern eine E-Mail.